Biosfera

Ein tropischer Wald auf dem Meer

Aquarium Stunden

from 9:00am to 20:00pm last entrance at 18:00

Ein botanischer Garten in Genua.

Ein Tropfen aus Glas und Stahl

 

 

Die Biosfera ist der spektakuläre sphärische Bau aus Glas und Stahl, der sich im Porto Antico von Genua befindet und vom Architekten Renzo Piano entworfen wurde. Es ist der Ort, wo man die Flora und Fauna der tropischen Regenwälder, zerbrechliche Ökosysteme, die von den Menschen bedroht werden, kennenlernen kann. Sie können dort aus nächster Nähe mehr als 150 Arten beobachten, ihre zerbrechliche Schönheit bewundern und verstehen, wie ihr Überleben auch von uns abhängt.
Zu sehen bekommt man seltene tropische Pflanzen: außer den Gefäßsporenpflanzen, die höchsten kultivierten der Welt, sind auch Pflanzen vertreten, die traditionell vom Menschen genutzt werden, wie etwa der Gummibaum, der Kaffeebaum, der Bananenbaum und der Zimtbaum.

 

Phalaenopsis amabilis, Dendrobium compactum

Die Orchideen

 

Die Orchideen, die zur Gattung Dendrobium gehören, stammen aus dem östlichen Teil Asiens, von den Bergen des Himalaya, bis hin zu Indien, China und Australien.

Die Orchidee Phalaenopsis amabilis stammt aus den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Sie gedeiht spontan besonders in Indien und Malaysia. Die Blätter sind lang und sehr dekorativ.

 

Eudocimus ruber

Scharlach-Ibis

 

Unter allen Tieren, die in der Biosfera leben, ist der Scharlach-Ibis mit seinem charakteristischen intensiv-roten Federkleid sicherlich am Auffälligsten. Er lebt in den Mangrovenwäldern, in den Wattenmeeren, in Flussmündungen und anderen Feuchtgebieten im nordöstlichen Südamerika. Er ernährt sich hauptsächlich von Krustentieren, Muscheln und kleinen Fischen, die er im Schlamm mithilfe seines langen gebogenen Schnabels sucht.

 

Pteridophyta

Die Gefäßsporenpflanzen

Die großen Gefäßsporenpflanzen, das Aushängeschild der Biosfera, sind frühzeitliche Pflanzen aus dem Karbon, einer Zeit, die zirka 100 Millionen Jahre vor den Erscheinen der Dinosaurier liegt. Als sie auf der Erde in Erscheinung traten, überwucherten Gefäßsporenpflanzen das ganze Festland und konkurrierten mit anderen frühzeitlichen Pflanzen ohne Stamm. Im Laufe der geologischen Epochen, haben sie zwar ihre ursprünglichen Eigenschaften bewahrt, haben sich aber auch in hunderten von Unterarten aufgeteilt und sind momentan überall auf dem Globus vertreten.

Passiflora phoenicea

Die Passionsblume

 

Die Passionsblumen, Pflanzen, die vor allem als Blumen der Passion Christi bekannt sind, werden sehr von Schmetterlingen geschätzt, die dort ihre Eier ablegen, weil die Blätter der Blumen den Raupen als Nahrung dienen. Um sich vor diesen gefräßigen Organismen zu schützen, produziert die Art Passiflora phoenicea zwei falsche Schmetterlingseier auf jeden Blattstiel. Der Schmetterling wird auf diese Weise in die Irre geführt und dazu gebracht, sich eine andere weniger „überfüllte“ Stelle zum Ablegen seiner Eier zu suchen.

 

Nicht nur Aquarium